»Das neue Amt ist genau mein Ding«
Wentorfs neuer Bürgervorsteher heißt Heiko Faasch
, von Imke Kuhlmann

Wentorf – Seit dem 18. September wird Heiko Faasch öfter bei Festen und Feiern zu sehen sein. Als Bürgervorsteher leitet er nicht nur die Gemeindevertreterversammlung, er wird auch das Gesicht bei vielen Veranstaltungen sein. »Ich freue mich auf das neue Amt«, sagt der 48-jährige. Er sei ein Mensch, für den das Miteinander eine große Bedeutung habe.
Mit Anfang 20 kam Faasch zur CDU. »Ich wollte mich einbringen«, sagt er. Politisch interessiert war er schon vorher, durch Freunde kam er in die Partei. Er engagierte sich schnell. Zwischen 2004 und 2008 saß der gebürtige Hamburger in der Bezirksversammlung Hamburg Mitte. Faasch ist Informatiker und hat viele Jahre für eine Unternehmensberatung gearbeitet, die Banken berät. Jahrelang reiste er durch Europa. Seit 2008 hat er in Wentorf Fuß gefasst und ist inzwischen bei einer Unternehmensberatung tätig, die im Hamburger Umfeld aktiv ist. »Ich habe viele Freiheiten in meinem Beruf und kann mir die Zeit frei einteilen. Das hilft sehr bei diesem Ehrenamt«, sagt er. Seit 2017 ist er hier auch wieder politisch aktiv. Seit der letzten Kommunalwahl war Faasch Fraktionsvorsitzender. Dieses Amt hat er jetzt an Florian Slopianka abgegeben. »Für mich ist beides zusammen nicht vereinbar«, sagt er. Seine Vertreter sind Torsten Dreyer (Bündnis 90/die Grünen) und Jens Gehring (Zukunft Wentorf). »Ich weiß, dass ich hier große Unterstützung bekomme«, sagt er.
Heiko Faasch hat zwei Kinder (17 und 14 Jahre alt). In seiner Freizeit joggt er gern mit dem vierjährigen Weimaraner Gulliver durch Wentorf. Der Familienvater ist ein Morgenmensch. Bereits um 6 Uhr sitzt er am Schreibtisch, was ihm am Abend den Freiraum verschafft. Auf die Frage nach seinen politisch Ambitionen antwortet er: »Berlin ist für mich keine Option«. »Ich möchte Politik vor Ort machen«, so Faasch weiter. Vor seinem neuen Amt, dass er voraussichtlich bis 2028 bekleidet, habe er Respekt.
Imke Kuhlmann