Flüchtlingsinitiative Reinbek

Vortrag zur Förderung der Schulbildung in Afghanistan

, von Leif Sandtner

Schülerinnen und Schüler der vereinseigenen Schule im Flüchtlingslager Ferdawsi sehen mit Begeisterung einer Schulaufführung zu

Reinbek – Die Flüchtlingsinitiative Reinbek (FIR) lädt ein zu einem Vortrag über die Arbeit der Organisation »Afghanistan-Schulen – Verein zur Unterstützung von Schulen in Afghanistan e.V.« aus Oststeinbek. Bernd Netzband, im Verein zuständig für Projektbearbeitung, berichtet am Montag, 22. Juni, 17 Uhr, in der Aula der Gemeinschaftsschule Mühlenredder, Mühlenredder 30, über die Vereinsarbeit und insbesondere die aktuellen Eindrücke von seinem letzten Besuch vor Ort im September 2025.

Der Verein »Afghanistan-Schulen« (www.afghanistan-schulen.de) unterstützt seit 1984 Schulen für afghanische Mädchen und Jungen, zunächst in Flüchtlingslagern in Pakistan und seit 1988 in Afghanistan. Er ist in den Regionen Andkhoi und Mazar-e-Sharif tätig und hat dort rund 65 Schulen neu erbaut. Der Verein fördert die schulische, berufliche und allgemeine Bildung in Afghanistan. Besonders wichtig ist ihm die Unterstützung und Ausbildung von Frauen und Mädchen – angesichts ihrer Benachteiligung in allen Lebensbereichen.

Die Bedingungen waren meist schwierig und von Restriktionen gekennzeichnet. Seit dem letzten Machtwechsel im Jahr 2021 ist schulische Bildung für ältere Mädchen nicht erlaubt. Die seit langem bewährte Zusammenarbeit trägt aber weiterhin Früchte. Ein erfahrener Stab setzt die Projekte vor Ort um. Die Arbeit in Deutschland gilt der Information über die Situation in Afghanistan und der Einwerbung von finanziellen Mitteln für die Projektarbeit.

Die Flüchtlingsinitiative Reinbek (FIR), die zu diesem Vortrag einlädt, ist ein Netzwerk von Reinbeker Bürgerinnen und Bürgern, das seit 2015 zum Gelingen der Integration Geflüchteter beiträgt. – Der Eintritt ist frei.

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