Nathan-Söderblom-Kirche
»DDR - damals« – Ein Zeitzeugen-Bericht von Wolfgang Nicklaus
, von Leif Sandtner

Reinbek – Am 20. Mai wird Wolfgang Nicklaus im Rahmen des »CaféKultur« von 15 bis 17 Uhr im Gemeindehaus am Täbyplatz, Berliner Straße 4, über das Leben in der DDR-Diktatur berichten. Erzählen wird er von seinem christlich geprägten Elternhaus, dem Schulsystem und seiner Zeit als politischer Gefangener. Als junger Mann wurde er damals wegen »Staatsfeindlicher Hetze« (§ 106) unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Wolfgang Nicklaus wird schildern, wie die Staatssicherheit ihn inhaftierte und mit welchen Foltermethoden sie vorging. Erst der Freikauf durch die Bundesrepublik Deutschland beendete diese Grausamkeit. »Am 2. Juni 1981 konnte ich endlich in den Westen ausreisen und mein Leben in Freiheit beginnen«, resümiert Wolfgang Nicklaus erleichtert.
Dörte Hoffmann vom Team »CaféKultur«: »Auch wenn das Thema aufwühlend wirken mag – bei Kaffee, Tee und Kuchen können wir über das Gehörte miteinander ins Gespräch kommen, unsere Fragen an Wolfgang Nicklaus richten.«