Volkshochschule Sachsenwald
»Orpheus versus Eurydike«
, von Leif Sandtner

Reinbek – Das Theaterensemble der VHS Sachsenwald hatte im Februar unter Leitung von Dr. Brigitte Oels tief in die Satire-Kiste gegriffen: Nach DREIGROSCHENOPER von Brecht und FRIEDEN von Aristophanes, ging mit ORPHEUS UND EURYDIKE ein weiterer großer Erfolg des VHS-Theaterensembles über die Studiobühne an der Klosterbergenstraße.
Das Theaterensemble der VHS hatte unter Leitung von Dr. Oels und der musikalischen Anleitung von Jutta Dahl aus Spötter Jaques Offenbachs Operette »Orpheus in der Unterwelt« und dem Ehekrieg »Orpheus vs. Eurydike« eine wunderbare Komödie gemacht. Nur leider mussten die Vorstellungen am 28. und 29. März wegen Krankheit ausfallen.
Jetzt gibt eine Zusatzvorstellung am Sonnabend, 25. April, 19.30 Uhr, auf der Studiobühne der VHS, Klosterbergenstraße 2a.
Dr. Brigitte Oels: »Orpheus und Eurydike sind sich endlich einmal einig: Scheidung. Dem Vorzeige-Ehepaar der Antike ist in der satirischen Komödie der Lack der »ewigen Treue« ziemlich abgeblättert. Das bringt die »Öffentliche Meinung« auf die Palme, die resolut in die Handlung eingreift: wo bleiben denn da die großen Werte wie Treue, Liebe über den Tod hinaus…
In der Operette von Jaques Offenbach geht es, wie in unserer Komödie mit viel Witz, Spielfreude und Musik aus den irdischen Verwicklungen zu den frivolen Göttern des Olymp, dann in die nicht weniger schamlose Unterwelt und zurück.
Ein Schelm, wer aktuelles dabei denkt. Aber in der Komödie, im Theater, darf man wenigstens darüber lachen.
Karten in der VHS oder über Oels (brigitte.oels@posteo.de)